Energie-Inspiration in der Mehrzweckhalle

Schaffen wir in der Schweiz die Energiewende – also die Netto-Null CO2 bis 2050? Wo sind die grössten Herausforderungen auf dem Weg zu diesem Ziel? Was braucht es noch, damit die Energiewende gelingt? Anlässlich eines Infoabends mit Podiumsdiskussion in unserer Mehrzweckhalle gingen hochkarätige Energiefachleute diesen wichtigen aktuellen Fragen nach und inspirierten damit das interessierte Publikum.
Flyer zum Anlass „Energiewende – machbar?“
Präsentierte Folien des Infoabends:
Präsentation David Stickelberger von Swisssolar
Präsentation Matthias Möller von der Abteilung Energie AWEL Kt. ZH
Kurzvorstellung Noah Gunzinger von MYBLUEPLANET
Kurzvorstellung Thorsten Harder von Burckhardt Compression AG
Mit Infoständen anwesende Organisationen:
Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ)
Energieberatung Region Winterthur
Energiewendegenossenschaft Region Winterthur (ERW)
Pro Wind ZH
Verein erneuerbare Energie Hettlingen (eEH)
World Wide Fund for Nature (WWF) mit Energiespiel Power-Tower-Challenge

Seit 2017 haben sich die offizielle Schweiz wie auch das Stimmvolk für die CO2-Neutralität entschieden – was der politisch neutralen und wirtschaftlich immer wieder innovativen und vorbildlichen Schweiz wirklich gut ansteht. Das heisst aber, dass zwei Drittel des heutigen Energieverbrauchs, welcher fossil ist (Erdöl, Erdgas, Benzin) durch erneuerbare Energien zu ersetzen sind. Wie dies gelingen kann, wollen wir in diesem Artikel sowie an der grossen Podiumsdiskussion am 31. Oktober 2024 in der MZH Hettlingen beleuchten.
Am 9. Juni steht eine für uns wichtige Abstimmung an: Das Stromgesetz ist ein wichtiger Schritt für die Umsetzung der Energiewende, die uns im Verein so am Herzen liegt. Die Effizienz wird mit richtigen Anreizen verbessert, es erfolgt ein markanter Zubau Erneuerbarer Energie und eine Stärkung der Stromspeicher. Damit wird die Resilienz und die Versorgungssicherheit des Energiesystems der Schweiz verbessert und die Verhandlungsposition der Schweiz gegenüber der Europäischen Union für ein Stromabkommen gestärkt. Sowohl die Wirtschaft wie auch Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten profitieren von mehr Preisstabilität, während Natur- und Landschaftsschutz gewährleistet ist. Das Stromgesetz ist das Ergebnis eines breiten Kompromisses im Parlament und wird von den meisten politischen Parteien und Umweltverbänden unterstützt.
Die Umgebung von Winterthur weist mehrere Windpotenzialgebiete auf, wo erhebliche Stromerträge erzielt werden könnten. Zusammen mit einer gut ausgebauten Photovoltaik auf den Gebäuden könnte der gesamte Strom für die Bevölkerung der 19 Gemeinden nördlich um Winterthur lokal bereitgestellt werden. Und zwar durchgängig auch im Winter! Das bedeutet: Genug Strom für 60’000 Menschen, inklusive Ablösung der heutigen fossilen Energieträger Erdöl und Benzin.



Vereinsporträt in der Winterthurer Zeitung