Die Energiebilanz 2018 von Hettlingen liegt vor und wurde dem Gemeinderat zugestellt. Es ist die fünfte Version seit 2012. Unser Beobachter-und Analyse-Team hat wieder grosse Arbeit geleistet.

In der Grafik sind die heutigen in Hettlingen verwendeten Energieträger ersichtlich. Gezeigt wird der Hettlinger Energieverbrauch 2018 (inklusive Gemeinde, ohne Verkehr und ohne Gewerbe) im Vergleich zum Schweizer Durchschnitt und unseren, für Hettlingen möglichen Zielen für 2035 und 2050.

Hier ein paar Erkenntnisse aus dieser Arbeit:

  • Seit 2018 verbrauchen wir geringfügig weniger Energie für Haushalt (Wärme und Haushaltstrom als der CH-Durchschnitt, davor lagen wir darüber.
    Dies trotz einer höheren Wohnfläche pro Einwohner und einer weniger verdichteten Bausubstanz als im CH-Durchschnitt. Man kann also sagen, dass unsere Bausubstanz bezüglich Wärmedämmung besser abschneidet als der CH-Durchschnitt. Geholfen haben uns sicher auch die neusten Arealüberbauungen/Verdichtungen seit 2010 mit vorbildlichen Energiestandards, die rund 10% der Haushalte ausmachen.
  • Dank des Wärmeverbunds und des deutlich grösseren Anteils an Wärmepumpen beziehen wir zudem rund 15% weniger Endenergie (Strom und Erdöl) als der CH-Durchschnitt. D.h., wir leisten uns zwar etwas mehr Wohnfläche, kompensieren dies aber durch eine effizientere Nutzung der Energie.
  • Bezüglich erneuerbarer Energie schneiden wir dadurch natürlich deutlich besser ab:
    •  Im Jahr 2014 war 50% der Energie, welche wir nutzen, erneuerbar, d.h. CO2-frei
    • Im Jahr 2015 stieg dieser Anteil auf 63% (dank der Umstellung des EKZ auf vollständig erneuerbaren Strom, ohne Atomstrom), im Jahr 2018 hat sich dieser Anteil weiter verbessert auf 67%
    • Der CH-Durchschnitt beträgt demgegenüber rund 40%
  • Für 2035 ist es realistisch, dass 81% unserer verbrauchten Energie erneuerbar sein wird.

Details und Interpretation finden Sie hier Energie Bilanz 2018 Hettlinger Zytig